Worum es geht und warum es früh entscheidet
Wind und Zuglufterscheinungen lassen sich nicht am Plan ablesen, nur berechnen.
Zugluft, ungleichmäßige Belüftung oder Windlasten an Gebäudekanten lassen sich im Plan kaum erahnen, im Betrieb aber sehr genau spüren, von Mitarbeitenden ebenso wie von Passanten an windexponierten Eingängen. Nachträgliche Korrekturen an Lüftungsführung oder Fassade sind aufwendig, weil sie meist bereits abgeschlossene Gewerke betreffen.
Die Prinzipien der natürlichen Lüftung werden überprüft. Bei ungewöhnlicher Geometrie, etwa Hochpunkten oder großen Hallenvolumen, reicht eine überschlägige Einschätzung oft nicht mehr aus.