Gewinner DIN-Preis 2022 – Sebastian sorgt für mehr Transparenz im Gebäuderessourcenpass.

Gestern war die Preisverleihung, heute dürfen wir es verkünden: Unser Kollege Sebastian Theißen steht in der Kategorie „junge Expert:innen“ ganz oben auf dem Treppchen.

Wie kann man graue Energie und Emissionen, Zirkularität sowie Schadstoffe im Rahmen von open BIM basierten Gebäuderessourcenpässen methodisch zusammenhägend bewerten? Damit beschäftigt sich Sebastian Theißen, Geschäftsführer von LIST Eco, in seiner Promotion. Er entwickelt eine eigene, multikriterielle und digitale Methode. Diese soll eine ganzheitlich fundierte Variantenbetrachtung möglich machen, in der alle drei Bewertungsaspekte gleichbedeutend und in ihren Wechselwirkungen berücksichtigt sind. Warum das so wichtig ist, lässt sich an einem eingachen Beispiel erklären: Ein krebserregender Baustoff kann zwar prinzipiell recycelbar sein, das Recycling kommt aber selbstverständlich trotzdem nicht infrage.

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit denkt Sebastian auch das Thema Normung mit. Seine Erkentnisse zum Anpassungsbedarf bringt er gemeinsam mit Jannick Höper, ebenfalls Geschäftsführer von LIST Eco, und Jürgen Utz, unserem Leiter Nachhaltigkeit, in die DIN SPEC 91475 (oft einfach als „DIN SPEC ESG“  bezeichnet) ein. Und für dieses Engagement ist Sebastian jetzt ausgezeichnet worden. Er ist Gewinner des DIN-Preises 2022 in der Kategorie „junge Expert:innen“.

Hut ab – Glückwunsch Sebastian!

Genau so werden wir das Thema Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche weiter vorantreiben: die vorhandenen methodischen Möglichkeiten für bessere Immobilien ausschöpfen und gleichzeitig auch weiterentwickeln. Denn so lässt sich wirklich etwas bewegen.