Wir verbringen im Schnitt etwa 90 Prozent unserer Lebenszeit in Innenräumen – die Qualität von Bauprodukten wirkt damit direkt auf unserer Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Performance. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: EU‑Taxonomie, DGNB/BNB/QNG und BREEAM setzen klare Grenzen mit Blick auf Schadstoffen in Baumaterialien – das Überschreiten kann Zertifizierungen zum Scheitern bringen.
Unser gemeinsames Whitepaper liefert einen kompakten Überblick zum Stand aktueller Schad- und Risikostoffbewertungen im nachhaltigen Bauen, vergleicht die unterschiedlichen Gebäudezertifizierungs-Systeme und zeigt, wo heute der größte Dokumentations- und Prüfaufwand entsteht. Es liefert außerdem einen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen und digitale Lösungen, die dabei unterstützen, Schadstoffbewertungen, Materialtransparenz und Nachhaltigkeitsnachweise effizient und atomatisiert zu gestalten.
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Whitepaper Schadstoffe
Diese Infos gibt's:
Klarheit über kritische Stoffgruppen und betroffene Produktgruppen
inklusive relevanter Grenzwerte und Aussschlüsse in der EU-Taxonomie.
Orientierung im Zertifizierungsdschungel
Was DGNB, BNB/QNG und BREEAM wirklich fordern – kompakt im Vergleich von Logik, Nachweisen und Verbindlichkeit
Digitale Abkürzungen statt Excel-Chaos
ZERTIVA – das Projektmanagement-Tool für schnelle und sichere Gebäudezertifizierungen – erste Anwendungen zeigen 30-50 % Zeitersparnis
Zu den Beteiligten
LIST Eco
Sentinel Holding Institut
In Zusammenarbeit von LIST Eco und der Bergischen Universität Wuppertal ist zudem ein weiteres wissenschaftliches Paper entstanden, dass im Rahmen des Forschungsprojektes NaConBau die datengetriebene Entscheidungsfindung beleuchtet. Ziel ist die Entwicklung eines innvoativen Controlling-Tools, in dem Ingenieur:innen, Architekt:innen und Bauherr:innen wirtschaftliche Daten – etwa detaillierte Kostenauswertungen – schnell neben technischen und umweltbezogenen Kennzahlen integrieren können. Dieser Ansatz verbreitert die Entscheidungsgrundlage. Die Pipeline erhöht die Transparenz bei der Materialauswahl und der Lebenszyklusanalyse. Sie ermöglicht zudem fundiertere Einblicke in Ressourceneffizienz und Umweltauswirkungen.