/  Menschen

Aus dem Nähkästchen – die etwas anderen Kundenstories.

Hinter jedem Kunden steckt immer auch ein Mensch. Und die verhalten sich nicht immer so, wie man es von ihnen erwartet. So entstehen zwischen Verkäufern und Kunden immer wieder Situationen, die nicht vorherzusehen sind. Vier unserer Geschäftspartner haben für uns aus dem Nähkästchen geplaudert.


In Verzug.

„Unsere Kunden haben es eilig, das kennen wir. Und auch dieses Mal war es nichts anderes – wir sollten bereits eine Woche nach dem Erstgespräch mit unserem Kunden mit Mann und Maus auf der Baustelle parat stehen, um die Trockenbau- und Deckenverkleidungsarbeiten auszuführen. Der unterschriebene Vertrag ließ auf sich warten, aber wir hielten Wort, bestellten vorab die Materialien und fuhren zum vereinbarten Termin zur Baustelle. Da erwartete uns dann ein unerwartetes Bild. Ein nackter Rohbau ganz ohne Dach. Ob der Zeitplan unseres Auftraggebers jemals realistisch war? Wir wissen es nicht. Wir haben einige Wochen später noch alles versucht. Aber die Verzögerung konnten wir bei bestem Willen nicht mehr herausholen.“

 

Hans Hermann Schubert aus dem Bereich Trockenbau bei der B. Schlichter GmbH & Co. KG


Als Partner unserer Generalunternehmen hat die B. Schlichter GmbH & Co. KG bereits mehrfach die Ausführung der Trockenbauarbeiten für uns und unsere Projekte verantwortet. Wir sind also der Kunde. Manchmal ungeduldig. Manchmal fordernd. Aber wir hoffen doch, immer auf Augenhöhe. Denn das ist, was sich Hans Hermann Schubert von seinen Kunden wünscht: „Ein guter Kunde ist auch mal für mich da, wenn ich ihn brauche.“ Außerdem legt er großen Wert auf Fairness und Treue und wünscht sich gesprächsbereite und lösungsorientierte Partner. 



Rock'n'Roll.

„Nachdem sich eine Kundin nach der Anprobe für einen sommerlichen Rock entschieden hatte, musste sie feststellen, dass sie aus diesem nicht mehr herauskam. Der Verschluss wollte sich nicht lösen und das Kleidungsstück in geschlossenem Zustand nach oben oder unten wegzuziehen, funktionierte ebenso wenig. Auch die Verkäuferin legte Hand an, blieb aber ebenfalls erfolglos. Allem Biegen und Brechen und allen kreativen Lösungsideen zum Trotz kapitulierten die zwei nach einiger Zeit. Die Verkäuferin griff zum Äußersten: der Schere. Die Kundin wurde hinter verschlossenem Kabinenvorhang aus dem Rock herausgeschnitten.“

 

Marcello Concilio, Pressesprecher von Ernsting's family


Suchen unsere Projektentwickler Mieter für die Flächen in unseren Quartieren, klingelt unter anderem das Telefon beim Textileinzelhändler Ernsting’s family. Passt unser Angebot zu dem Bedürfnis der Kunden des Unternehmens? Wir sprechen also über Familienmenschen, starke Frauen, Frohnaturen, treue Seelen und eine bunte Vielfalt. Kommunikationschef Marcello Concilio hat da eine ganz konkrete Vorstellung: „Eine gute Ernsting’s family-Kundin trägt gerne Shirts mit buntem Aufdruck unter einer Leichtdaunenjacke, während sie in der Filiale nach einem Schneeanzug für ihren Kleinsten schaut. Sie wird von der Verkäuferin mit Namen begrüßt, da die beiden sich seit Jahren kennen. Sie besitzt die Mehrwegtaschen des Unternehmens in unterschiedlichen Farben und nimmt – wenn sie ihre Online-Bestellung abholt – immer noch eine Kleinigkeit aus der Deko-Welt mit."


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Love Story.

„Es klingelte das Telefon in unserem Hotel am Leipziger Hauptbahnhof. Am anderen Ende der Leitung ein netter Herr, der nach den Koordinaten eines bestimmten Zimmers fragte. Keine alltäglich Nachfrage – deshalb wollten wir es genauer wissen und erfragten die Hintergründe. Die Antwort ging uns direkt ans Herz. Der Herr erzählte uns, dass in diesem Zimmer die Liebesgeschichte zu der Frau begann, die er jetzt heiraten wird. Sie lernten sich damals an unserer Hotelbar kennen. Die Koordinaten des Zimmers sei für sie jetzt ein Symbol für ihr hollywoodreifes erstes Date, das eigentlich gar keines war. Deshalb sollten diese nun in ihre Eheringe graviert werden.“

 

Daniela Dietz, PR Managerin bei MEININGER Hotels


MEININGER Hotels ist für uns alles andere als ein Standard-Kunde, sondern so etwas wie ein Quereinsteiger – im positiven Sinn. Über den Kontakt zu unserem Generalunternehmen LIST Bau Rhein-Main, das ein Angebot für ein Schlüsselfertigbau-Projekt abgegeben hat, ist der Kontakt zu unseren Projektentwicklern von LIST Develop Commercial entstanden. Entwickelt hat sich daraus ein gemeinsames Projekt direkt am Heidelberger Hauptbahnhof. Sowohl in der Entwicklung als auch in der Ausführung ging es immer darum, den meist jungen Kunden des Hotels ein schönes Zuhause auf Zeit zu errichten, in dem Grenzen keine Rolle spielen. Eine Gästeküche und eine Game Zone sind da nur zwei der Lösungen, die diesem Anspruch gerecht werden sollen. Und die dafür Sorge tragen, dass die internationale „Gästegemeinschaft“ den Raum dafür bekommt, ihre enthusiastische Neugierde, ihre unbändige Abenteuerlust und ihren sehnsüchtigen Entdeckergeist untereinander zu teilen und sich wohlzufühlen. Und das alles mit dem Ziel, dass Wiedersehen Freude macht. Denn Daniela Dietz sagt ganz klar: "Ein guter Kunde besucht uns gerne wieder."



Unmissverständlich.

„Während eines Kundentermins mit einem Hersteller von Tischdecken, Servietten und Co. lagen auf unserem Konferenztisch Discounter-Servietten bereit. Diese wurden vom Kunden sofort bemerkt. Zwei Tage später kam ein großes Paket bei uns an – bis oben gefüllt mit Servietten des Kunden. Die Botschaft: Damit der Besprechungsraum in Zukunft keine groben Mängel mehr aufweist!“

 

Kai Pohlmann, Senior Digital Cretive und stellvertretender Leiter bei Muuuh! Digital


Unsere Kreativagentur Muuuh! Digital unterstützt uns bei der Entwicklung und Umsetzung unserer Kundenmaßnahmen. Dabei geht es für das Osnabrücker Unternehmen tagein tagaus um Kunden – die eigenen Kunden und die Kunden ihrer Kunden. Und dass es da auch mal etwas zu lachen gibt, ist klar. Kai Pohlmann hält große Stücke auf seine anspruchsvollen, ehrlichen, mutigen, manchmal gestressten, aber eben auch unter Veränderungsdruck stehenden Kunden. Und er kann genau sagen, was einen guten Muuuh! Digital-Kunden auszeichnet: „Er engagiert dich nicht aufgrund deines Preises oder Portfolios, sondern aufgrund deiner Einstellung zur gemeinsamen Sache.“



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