Jetzt mal unter uns –

was weiß der Vorstand?

Wer zum Vorstand gehört, muss ziemlich viel wissen, oder? Ich habe mir Markus Figenser (Vorstand Finanzen und sozusagen der Veteran in unserer Runde) sowie die beiden „Neuen“ Dirk Schaper (Chief Digital Officer) und Dr. Frank Thiele (Vorstandsvorsitzender) an einen Tisch geholt. Wir haben darüber gesprochen, was der Vorstand weiß, wie mit Daten als eine Art von Wissen in der Branche umgegangen wird und ob unsere Vorstände sich für Nerds oder Hansdampf in allen Gassen halten.

Dirk und Frank, über euch wissen unsere Leser:innen noch nicht viel. Wer seid ihr eigentlich und wie seid ihr zur LIST Gruppe gekommen?

Dirk: „Ich bin Bauingenieur, 55 Jahre alt, verheiratet und habe drei Jungs. Studiert habe ich an der TH in Aachen. Ich war viele Jahre bei Hochtief tätig – erst in der Bauleitung, dann in der Unternehmensentwicklung der AG. Meine IT-Affinität habe ich aus zwei Jahren in Australien mitgebracht. 2007 ist die Hochtief ViCon GmbH gegründet worden, deren Leitung ich übernommen habe. Damit waren wir der erste BIM-Berater in Deutschland und weltweit aktiv. Unseren ersten großen Auftrag holten wir beispielsweise in Katar, zu dieser Zeit waren BIM und virtuelles Bauen noch in den Kinderschuhen in Deutschland. 2018 habe ich mich mit ProMaterial selbstständig gemacht und unsere Lösungen zur Digitalisierung der Vertriebsprozesse der Baustoffzulieferindustrie zur Marktreife geführt. Und jetzt bin ich hier und freue mich sehr darüber, dass ich in einem Bau- und Immobilienunternehmen die Chance bekomme, das Thema Digitalisierung auf Vorstandsebene voranzutreiben.“

Frank: „Ich bin Frank und auch ich habe zur gleichen Zeit in Aachen studiert wie Dirk – vielleicht sind wir uns sogar damals mal im Studentenleben über den Weg gelaufen. Gebürtig aus dem Ruhrgebiet kommend bin ich ein bodenständiger Typ. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich war immer sehr international unterwegs, aber meine Haupttätigkeiten lagen in Deutschland und den USA, da ich von beiden Ländern die Staatsbürgerschaft habe. Ich war sowohl im Mittelstand wie auch in Konzernen tätig und hatte auch ein eigenes Unternehmen. In all den Jahren war ich mit operativer und strategischer Führung von Unternehmen betraut. Meine Schwerpunkte sind außerdem die Post-Merger-Integration, die Internationalisierung und Digitalisierung von Unternehmen. Ich habe Erfahrungen im Führen von Beteiligungsgesellschaften wie der LIST AG, habe jahrelang im klassischen Großprojektgeschäft gearbeitet und auch in der Baumaschinen-Industrie. Die LIST Gruppe hat mich von Anfang an fasziniert. Es freut mich sehr, Teil dieser erfolgreichen Mannschaft zu sein.“ 

Und wusstet ihr im Vorfeld, was hier auf euch zukommt?

Frank: „Ich hatte im Vorfeld sehr offene Gespräche mit Gerd List über die Unternehmenskultur und seine Vision für die Unternehmensgruppe. Passend zum Thema Wissen hat hier ein Austausch stattgefunden, der es mir erlaubt hat, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Daher glaube ich, dass ich schon jetzt eine ganz gute Vorstellung davon habe, was auf mich zukommt. Das klingt jetzt sehr theoretisch, aber natürlich hat auch mein Bauchgefühl eine große Rolle gespielt. Ebenso spielt mir der Umzug in den Nordhorner Neubau total in die Karten. Die offene Architektur des Baus fördert die Kommunikation und das vernetzte Arbeiten, und so fiel mir der Einstieg leicht, da ich gerne mitten im Geschehen stecke. Außerdem war ich ähnlich wie in den USA direkt ‚Frank‘ und nicht erst der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Thiele.“

Dirk: „Ich kenne das auch viel formeller. Man spürt hier sofort eine sehr offene Haltung und die Lust, gemeinsam etwas zu bewegen. Nicht zuletzt in Sachen Digitalisierung ist das natürlich ein Jackpot. Außerdem ist die Unternehmensgruppe IT-technisch schon auf einem sehr guten Weg. Ich verschwinde hier nicht erst jahrelang in Basisprojekten, sondern kann mich direkt mit echtem Fortschritt beschäftigen – für uns und unsere Kunden.“

Wie siehts bei dir aus, Markus, Erwartungen erfüllt?

Markus: „Ich bin stolz auf die Unternehmenskultur und die wirtschaftliche Entwicklung, die wir im vergangenen Jahrzehnt gemeinsam geschaffen haben. Ich weiß aber natürlich auch, dass wir unsere Ecken und Kanten haben, die nicht zu jeder Person passen. Ich denke, dass Frank und Dirk mit ihren Erfahrungen in dezentralen und dynamischen Unternehmen gute Voraussetzungen dafür haben, sich in unser Biotop gut und schnell einzuschwingen, und darüber hinaus viele neue Impulse für unsere Unternehmensgruppe geben werden.“

Dann mal raus mit der Sprache – was glaubt ihr zu wissen?

Markus: „Was ist denn eigentlich Wissen? Ich verstehe es unter anderem als den Zugang zu Informationen und deren Verarbeitung durch Erfahrungen, Erklärungen, Diskussionen oder auch in der Vergangenheit gemachte Fehler zu echtem Wissen, sodass wir im Job fundierte Entscheidungsgrundlagen erhalten oder komplexe Aufgaben lösen können. Wenn alle ihr Informations- und Wissenssilo immer weiter befüllen, aber nicht bereit sind, andere teilhaben zu lassen, dann nützt uns der schlauste Kopf nichts. Die Nutzung unserer Informationen und Daten wird zukünftig noch mehr über unseren Erfolg entscheiden. Was wir heute bereits wissen und können, ist für mich auch oft beeindruckend. Wenn beispielsweise in der Planungsphase eines Gebäudes eine 365-Tage-Wettersimulation für den exakten geografischen Standort durchgeführt wird, um so die Gebäudetechnik ökologisch und auch ökonomisch genau an die Bedingungen dieses Standortes und der Immobilie anzupassen, finde ich dieses Wissen und den Umgang damit so imponierend wie sinnvoll.“

Frank: „Ich glaube zu wissen, dass sich die Welt in hoher Geschwindigkeit verändert und Unternehmen zwangsläufig Teil des Veränderungsprozesses sind. Es gibt Industrien wie zum Beispiel die Telekommunikationsbranche, die es nicht verzeihen, wenn man auch nur einen Entwicklungszyklus verpasst. Die Schlagzahl hat zugenommen und so wird auch das Thema Wissenskapital eines Unternehmens wichtiger als je zuvor. Stellen wir uns mal vor, ein Online-Warenhändler, der über das Kaufverhalten seiner Kund:innen Rückschlüsse auf deren Lebensweise ziehen kann – Käufer:innen von Kletterausrüstung oder Skiern zum Beispiel können gemeinhin als risikobereiter bewertet werden –, würde nun in den klassischen Markt der Versicherungsanbieter vordringen. Er hätte doch einen enormen Wissensvorsprung und könnte zugeschnittene Produkte anbieten. Deshalb müssen wir aktiv sein, Trends als Chance sehen und organisatorisches Lernen fördern. Wir müssen in der Lage sein, unsere Kunden zu verstehen, um dann individuell den Herausforderungen mit intelligenten Lösungen zu begegnen.“

Dirk: „Wenn ich bedenke, wie schnell der Markt läuft, was es da an Start-ups gibt und was sich insgesamt in der Digitalisierung tut,würde ich sagen: Es ist fast unmöglich, alles zu wissen. Wer kann schon sagen, wie die Bauwelt in 15 Jahren exakt aussieht. Es ist keine zehn Jahre her, dass ich noch gefragt wurde, was das mit dem digitalen Bauen eigentlich sein soll. Natürlich habe ich aber auch eine Idee davon, wie sich unser Markt und unsere Lösungen entwickeln werden. Wenn wir Wissen in dem Zusammenhang also mal als Bauchgefühl gepaart mit Erfahrung einstufen, dann glaube ich zu wissen, dass die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung die zwei entscheidenden Treiber unserer Branche bleiben und sehr viel verändern werden. Und dass wir endlich damit beginnen sollten, unseren Datenschatz wirklich zu nutzen.“

Dann lasst uns bei den Daten bleiben. Wenn wir diese als eine Grundlage von Wissen einstufen, was weiß dann unsere Branche?

Dirk: „Es ist nicht sehr fortschrittlich, wie wir in der Bauwirtschaft mit Daten umgehen. Obwohl zum Beispiel beim Generalunternehmen alle Produkt-Informationen zusammenlaufen, bewerten und nutzen wir diese Informationen nur minimal – es entstehen sehr viele unstrukturierte, größtenteils nicht wiederverwendbare Informationen. Wir kennen das Produkt, das wir schaffen, selbst gar nicht richtig. Das ist jetzt hart formuliert, aber da ist auch wirklich noch sehr viel Luft nach oben. Positiv formuliert, ich freue mich darauf, dass wir diesen Bereich noch deutlich aktiv verbessern können. Wenn wir über die Unternehmensgrenze hinaus etwas weiter blicken in den Bereich BIM, bin ich davon überzeugt, dass es irgendwann ein digitales Abbild der Welt geben wird. Mit dem Modell wird dann real und digital verglichen, entwickelt und gesteuert. Und dann geht es irgendwann darum, das richtig zu managen. Und darauf werden wir uns und die Immobilienprojekte, an denen wir beteiligt sind, in den nächsten Monaten und Jahren vorbereiten.“

Frank: „Digitale Lösungen müssen den Kunden echten Mehrwert bringen. Da denke ich zum Beispiel an das Thema Wissensdokumentation und Wissensnutzung. Natürlich freuen sich die Kunden, wenn sie ihr Gebäude am Ende perfekt aufbereitet erhalten, am besten als 3D-Modell wie in einem Auto-Konfigurator, aber das darf dann nicht nur Spielerei bleiben, sondern muss für den Betrieb auch wirklich nutzbar sein und dem Kunden einen wirtschaftlich erkennbaren Mehrwert bieten.“

Markus: „Und diese Beispiele zeigen super, dass am Ende die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit auch wieder ineinandergreifen sollten, wenn wir es richtig machen wollen. Denn ohne Digitalisierung keine Nachhaltigkeit und umgekehrt. Denn wenn die Digitalisierung beispielsweise die Möglichkeit bietet, genau zu dokumentieren, welcher Rohstoff in welchem Bauteil des Gebäudes in welcher Menge verbaut ist und wie es zurückgebaut oder wiederverwertet werden kann und was dieses Material noch wert ist, dann hält eine wirkliche Kreisläufigkeit von Materialien in Gebäuden Einzug.“

Und wie geht ihr ganz persönlich mit Wissen um – steht ihr eher für Tiefgang oder für einen guten Überblick? Seid ihr detailverliebt und perfektionistisch oder visionär und kreativ? In Schubladen gesprochen: Nerd oder Hansdampf in allen Gassen?

Markus: „Wir waren ja nicht immer schon in unseren heutigen Funktionen im Vorstand tätig. Ich zum Beispiel war erst Controller, dann kaufmännischer Leiter und damit sehr operativ am Business dran. Zum Generalisten wird man erst mit der Zeit. Und das ist definitiv auch Übungssache. Ebenso wie Führung. Ein klassischer Nerd sind wir wohl alle drei nicht, aber es gibt natürlich Situationen in Unternehmen, bei denen sich der Vorstand auch sehr ins Detail einarbeiten muss.“

Dirk: „Ja klar, ‚Hansdampf in allen Gassen‘ hört sich außerdem vielseitiger an, als es manchmal ist. Denn gerade in der sehr dzentralen und nicht hierarchischen Organisation der LIST Gruppe muss ich ein und denselben Inhalt womöglich mehrfach zur Diskussion stellen, um einen echten Wissenstransfer sicherzustellen. Wir drei haben eine Management-Karriere eingeschlagen, weil es zu unserem Typ passt. Aber wir bleiben Ingenieure, die sehr detailverliebt sein können.“

Frank: „Und beides ist für ein gesundes Unternehmen wichtig. Der Management-Karrierepfad wie auch der der Spezialist:innen müssen gefördert werden, um ein profitables, zukunftsfähiges Unternehmen wachsen zu lassen.“

Wisst ihr, wo wir in fünf Jahren stehen?

Markus: „Hättest du mich 2016 gefragt, wo wir heute stehen, hätte ich nicht gesagt, dass wir hier heute in dieser Konstellation in unserem neuen Büro auf diesem gelben Sofa sitzen. Planungen bleiben eben nur Planungen und der Weg hat sich für unsere Unternehmensgruppe viel dynamischer entwickelt, als wir es vor fünf Jahren überlegt haben. Strategische Ziele sind natürlich trotzdem enorm wichtig, um unser Unternehmen auch für die Zukunft stabil und robust auszurichten. Ich bin mir sicher, dass wir in fünf Jahren unsere Leistungen noch deutlich weiter ausgebaut haben werden. Vor allem im Planungsbereich und im Bestandsbau werden wir die Kapazitäten ausbauen. Außerdem gibt es viele spannende Optionen insbesondere rund um die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Und darüber hinaus bringen Frank und Dirk viele Ideen für neue Produkte und Geschäftsfelder mit. Es wird spannend sein, die nächsten fünf Jahre gemeinsam zu gestalten.“

Frank: „Wir werden im Vorstand einen Kompass entwickeln, der die Richtung für die kommenden fünf Jahre anzeigt. Man muss Ziele festlegen und danach nicht nur hoffen, dass sie erreicht werden, sondern sie gemeinsam erarbeiten. Wichtig ist es, dass wir uns als Unternehmensgruppe dabei auf eine gemeinsame Richtung ausrichten. Es hilft nichts, einfach nur schneller in alle Richtungen zu rennen. Das müssen wir koordiniert tun. Natürlich halten wir auch nicht stur an einmal gesetzten Zielen fest, sondern haben den Mut, uns ständig zu hinterfragen und Ziele zu korrigieren, wenn das Marktumfeld sich ändert. Trotzdem weichen wir damit nicht von unserer Vision ab. Nicht alle Wege beschreiben eine Gerade. Dabei ist es wichtig – um es umgangssprachlich zu sagen –, nicht eine Sau nach der nächsten durchs Dorf zu treiben. Es gibt nichts Frustrierenderes, als immer wieder Projekte anzufangen, aber diese nicht zu beenden. Also werden wir in fünf Jahren viele verschiedene Plattformen und Hilfsmittel zur gemeinsamen Projektarbeit geschaffen haben. Das ist nicht unmittelbar, aber definitiv langfristig für unsere Kunden spürbar.“

Dirk: „Ich stimme Frank zu, wir werden unsere Ziele definieren und dann erarbeiten. Im Bereich Digitalisierung muss ich jetzt erst einmal verstehen, was LIST überhaupt schon kann, und dann können wir die Sprunghöhen festlegen. Ich werde sehr eng mit den operativen Einheiten zusammenarbeiten und wir werden gemeinsam überlegen, welche Chancen wir haben und wie wir sie nutzen können. Das ist ein kreativer Prozess, auf den die Menschen Lust haben müssen. Denn eines ist klar: Am Ende sitzen da Menschen und machen das. Der Computer allein kann den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden nicht gerecht werden. Wir müssen ihn als Hilfsmittel verstehen und die Beteiligten überzeugen und motivieren, das Potenzial auszuschöpfen. Und im allerbesten Fall kommt dabei ein Unternehmen heraus, auf das alle anderen Unternehmen in der Peergroup schauen und sich fragen: Wie machen die das? Und auch in der Immobilienwelt wird es bestimmte Methoden in jedem Marktsegment geben, die herausstechen. Da wird sich in fünf Jahren viel tun. Wir wollen besser, schneller, serviceorientierter und effizienter sein – auf allen Ebenen und ganz unkompliziert für unsere Kunden. Das ist natürlich ein großes Stück Arbeit, aber die Sprunghöhe sollte auch herausfordernd sein.“

Und sollte man manches Wissen besser für sich behalten?

Dirk: „Nein, auf keinen Fall. Wissen zu teilen gehört in unserer komplexen Welt zu den wichtigsten Aufgaben von uns allen, vor allem wenn gerade etwas nicht so gut läuft. Unsere Kolleg:innen sollten so viel Eigenverantwortung wie möglich übernehmen, diese Verantwortung macht ja Spaß und schafft auch Erfüllung im Berufsleben. Dazu gehört aber ebenso ein Gespür dafür, wann vielleicht doch besser noch einmal nachgefragt werden sollte.“

Frank: „Ich denke, es ist wichtig, eine lernende und offene Organisation zu schaffen, in der die Mitarbeiter:innen Fehler eingestehen und damit ihr Wissen zur Verfügung stellen. Denn man kann nicht nur durch Erfolge lernen, sondern auch Misserfolge bringen Wissen in die Organisation. Fehler, die mir passiert sind, können Kolleg:innen so vermeiden. Daher ist es wichtig, eine entsprechende Unternehmenskultur zu kreieren. So wird auch unser offenes Bürokonzept diesen Wissenstransfer enorm vereinfachen.“

Markus: „Das sehe ich ganz genauso. Wissen ist definitiv unsere wichtigste Ressource.“

Was macht denn jetzt eigentlich „der Chef“?

Gerhard List: „Das, was ich als meine wichtigste Aufgabe sehe: Impulsgeber für die Unternehmensentwicklung zu sein und Wächter über die Unternehmenswerte. Es gehört dabei zu meinem Verständnis unternehmerischer Verantwortung, ‚Key-Person-Risks‘ möglichst zu reduzieren. Selbst, wenn es sich bei der ‚key-person‘ um mich selbst handelt. In diesem Sinne freue ich mich darauf, unsere neuen Vorstandskollegen in den nächsten Monaten intensiv bei ihrem Start zu begleiten und zu unterstützen. Hierzu bleibe ich Mitglied im Vorstand, um zu einem späteren Zeitpunkt den Vorsitz des Aufsichtsrats zu übernehmen. Ich bin davon überzeugt, dass ein modernes mittelständisches Unternehmen beides braucht: ein hochprofessionelles operatives Management, gepaart mit der auf Langfristigkeit, Solidarität und Werteorientierung ausgerichteten Perspektive eines Familienunternehmens.

Wir haben uns für die nächsten Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt und stehen vor großen Herausforderungen. Die Dynamik, die sich aus der rasant zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche ergibt, und die Aufgabe, unser gesamtes Wirtschaften schon in wenigen Jahren weitgehend klimaneutral zu gestalten, bestimmen mit immer größerer Dringlichkeit unser unternehmerisches Handeln. Ich bin mir sicher: Wenn wir mutig sind und unsere Kreativität und Erfahrung klug nutzen, können wir diese Herausforderungen nicht nur bewältigen, sondern auch die immensen Chancen nutzen, die sich uns damit bieten. Ich erlebe die Möglichkeit, hierbei als Unternehmer mitwirken zu können, mehr denn je als sinnstiftend und bereichernd.“